Zuerst unten, dann fast zuoberst

 

Wieder gibt es Erfreuliches vom Unihockeyteam des SV Bergdietikon zu berichten. Die wöchentlichen Trainingseinheiten  unserer Spieler bringen halt doch etwas.

 

Dieses Jahr begann das Kant. Turnier in Schöftland im Gegensatz zu 2017 äusserst schlecht. Von den vier Vorrundenspiele verloren wir deren drei Begegnungen (autsch, das tat so weh…).

 

Zur Erinnerung: Letztes Jahr gewannen wir problemlos alle vier Matches und verloren anschliessend das erste Playoffspiel (best of one), was 2017 das sofortige Aus bedeutete.

 

Doch diesmal waren wir gewarnt und stellten wir uns besser auf dieses System ein. Als Viertplatzierte traten wir gegen den Zweiten der anderen Gruppe an. Bergdietikon spielte nun wie verwandelt, ja entfesselt, da endlich Emotionen unsererseits ins Spiel kamen. Vorher hatten wir uns wie lammfromme Kälbchen vorführen und abstechen lassen. Es wurde nun kämpferisch dagegen gehalten, geblockt und auch dem fairen und sportlichen Zweikampf nicht ausgewichen. Mit diesem Rezept hatten wir wohl die gegnerische Mannschaft überrumpelt. Auf alle Fälle gewannen wir dieses fünfte Spiel und zogen so in den Halbfinal ein.

Diesen verloren wir knapp nach heftiger Gegenwehr. Schlussendlich standen wir im kleinen Final um den 3. und 4. Rang.

 

Jetzt zeigten die Bergler nochmals ihr grosses Kämpferherz. Die Spieler warfen alles in die Waagschale und legten noch ein Brikett nach, um den 3. Rang nach Bergdietikon zu entführen. Dieser Entschlossenheit in jeder Hinsicht hatte unser Gegner nichts entgegen zu setzen. Der Jubel nach dem Schlusspfiff war riesig. Den mit Teamgeist errungenen Podestplatz konnte nach dem schlechten Abschneiden der Vorrunde niemand voraussehen (nicht einmal Mike Shiva).

 

Nach einer solchen geschlossenen Mannschaftsleistung mundete das kühle und obligate Bierchen unter der warmen Dusche doppelt.

 

Als Preis durften wir eine reich gefüllte Kiste (siehe Foto) u.a. mit 3,3 kg Bauernschinken am Stück abholen. Die Naturalien werden wir dann im Sommer mit all unseren Spielern, deren Familien und Supportern bei mir zuhause vertilgt. Zusammen mit dem Mocken Bündnerfleisch von Zofingen muss sicher niemand mit Hunger nach Hause gehen.

 

 

Peter Brücker

 

v.l.:  Robin Deisl, Nicolas Andres, Peter Brücker, Stephan Hauck, Sascha Hartmann, Daniel Conte und Roger Naef