Die Aktiven am Eidgenössischen Turnfest

Nach dem erfolgreichen Wochenende der Jugendriegen müssen nun auch die Aktiven zeigen, was sie können.
Die erste Disziplin besteht bereist darin früh aufzustehen und den 6 Uhr Bus nicht zu verpassen. Das meistern glücklicherweise alle in mehr oder weniger wachem Zustand.

Reto Vogel und Stefan Häusermann fuhren bereits am Donnerstag mit dem Traktor und dem Wagen nach Biel und brauchten dazu gerade mal 3h. Dort erwarteten sie auch schon ein paar weitere Turner und Turnerinnen vom Sportverein Bergdietikon. Schnell begannen sie auf dem Zelt- und Wagenplatz mit dem Aufbau des grossen Zeltes. Doch als sie bemerkten, dass die Wände zu Hause geblieben sind, bauten sie es wieder ab, um es am nächsten Tag erneut aufzustellen. Dies erwies sich als ein Glückstreffer, den kurz darauf fegte ein starkes Unwetter über Biel und riss alles mit, was nicht niet- und nagelfest war. Von uns hat sich glücklicherweise niemand verletzt und ausser minus zwei Iglus mussten wir keine weiteren Schäden verbuchen.

Und so reisen am Freitag auch die restlichen Turner und Turnerinnen mit dem Zug nach Biel. Dabei nutzen wir die Zeit ausgiebig: Es wird Gefrühstückt, die Haare frisiert und fixiert und hier und da wird ein Nickerchen gehalten.

Kurz nach der Ankunft müssen wir uns trennen, denn um 10:48 Uhr treten die Herren zum Wurfkörper an, während die Damen ihre Barrenaufführung präsentieren. Wir sind im Ganzen 8 Damen, verteilt auf zwei Barren und Doris als unser Tätschmeister. Je näher der Auftritt rückt, desto mehr steigt die Nervosität. Wie sich jedoch zeigt haben sich Fleiss und Schweiss in den Trainings bewährt, denn für die Barrenaufführung werden wir mit der Note 8.13 belohnt.

Doch es gibt keine grosse Verschnaufpause. Die Damen müssen weiter zum Gymnastikfeld, wo sie bereits um 12:15 Uhr den nächsten Auftritt haben. Dieser Auftritt findet im freien direkt vor einen Tribüne statt und die Umstände könnten nicht besser sein, denn die Sonne schein und der Rasen ist trocken.
Schon geht es los: Die Frisur sitzt, das Tenue passt, die Nerven liegen blank. Dennoch stolzieren wir aufs Feld und meistern die Übung mit einer 7.83.

Währenddessen schwitzen die Herren unter der brütenden Sonne beim Fachtest. Zum Glück sind alle da, um sie anzufeuern und mitzufiebern.
Dann kehrt endlich ein wenig Ruhe ein und wir können uns verpflegen und entspannen. Die nächsten Disziplinen finden erst am Nachmittag um 14:42 statt.
Die Pendelstafette erweist sich als ein kleiner Hindernisparcour, denn die Rennbahn musste aufgrund des Unwetters verlegt werden, wodurch die Qualität sehr nachgelassen hat.
Aber egal, so machen wir nebst den 80m Rennstrecke eben auch noch ein paar Höhenmeter. Zeitgleich findet Kugelstossen und Schleuderball statt.

Am Abend kommen wir alle am Campingplatz an und stellen unsere Zelte und die Festbänke auf.
Damit es in den Duschanlagen keinen Stau gibt, liessen sich die Organisatoren einen tollen Trick einfallen, denn Frauen duschen am schnellsten, wenn das Wasser eiskalt ist…
Nach dieser schmerzlichen Erfahrung, wird erst einmal ausgiebig gegessen und die Highlights des Tages verdaut.
Doch der Freitag ist noch nicht zu Ende, ein weiterer Höhepunkt ist die Taufe unserer Jungturner, welche bei festlicher Stimmung am Bielersee stattfindet.

Gemeinsam starten wir in den Samstag, die einen mit etwas Muskelkater, die anderen mit Nackenverspannungen und die dritten mit Schlafmangel.
Dennoch finden sich alle pünktlich um 11 Uhr zum Festumzug wieder. Leider erwies sich dieser als sehr schlecht organisiert. Doch die Bergdietiker wissen sich zu helfen und nutzen die Gelegenheit für ein witziges Gruppenfoto.
Da die Sonne wirklich gnadenlos herunterbrennt, wird kurzerhand und einstimmig beschlossen dass man sich am Bielersee für ein Erfrischungsbad wiederfindet, wo wir den Nachmittag verbringen. Und um den Samstag perfekt abzurunden grillieren, singen und tanzen wir gemeinsam bei unserem Wagen und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Nach dem Ausschlafen geht es ans zusammenpacken und aufräumen. Auf dem Weg zum Bahnhof können wir die Festmeile nochmal geniessen um dann schliesslich um 15.30 Uhr in den Zug zu steigen. Um 17:15 Uhr werden wir in Dietikon herzlich von Vereinsmitgliedern und Freunden empfangen und marschierten gemeinsam weiter bis Trattoria del Ponticello. Dort erwarten uns Vereinsdelegationen, deren Anwesenheit wir sehr schätzten. Nach dem Fahnengruss spricht unser Vereinspräsident Martin Bräm einige Worte zum Turnfest und lobt besonders unsere liebe Doris für die Organisation und Unterstützung. Daraufhin lädt uns der Gemeinderat Urs Spöri herzlich zum Apéro ein.

Alles in allem konnten wir ein tolles Turnfest erleben , mit einem sensationellen Zusammenhalt.
Sascha Bühler

 

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Die Jugend am Eidgenösischen Turnfest

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Für dieses Wochenende haben wir uns viel vorgenommen. Nach der Ankunft in Biel suchen wir uns erst ein ruhiges Plätzchen im Schatten und kühlen unsere Füsse im Bielersee.Am Nachmittag geht es dann endlich los: Gwändli anziehen, aufwärmen, dehnen und zum letzten Mal die Choreographie im Kopf durchgehen. Und so absolvieren wir die fleissig geübte Barrenaufführung mit der Note 7.85 (max 10), womit wir sehr zufrieden sind :-)

Danach müssen wir sofort mit dem Shuttlebus das Gelände wechseln. Dort erwartet uns die Pendelstafette und der Weitsprung. Das ist zwar anstrengend aber macht Spass.

Trotz der kurzen Nacht sind am nächsten Morgen alle fit und freuen sich auf den sonnig warmen Sonntag. Wir starten mit der Besichtigung einiger Barren- und Bodenaufführungen. Wahnsinn, was es alles gibt!Daraufhin gönnen wir uns alle eine wohlverdiente Abkühlung im See und  davon hält uns nichts ab, egal wie kalt das Wasser ist, wir wollen baden!!!Endlich, am Nachmittag öffnet der Fun-Park: Da messen wir uns doch gleich in einem 5 gegen 5 Survivalparcour gegen andere Vereine und siegen dabei zwei Mal. Wer jedoch keine Lust auf den Parcour hat, kann seine Kraft und Ausdauer an der Kletterwand zeigen.Und da das Beste bekanntlich zum Schluss kommt, geniessen wir alle ein Glace um dann die lange Heimreise anzutreten.

Sascha